Schatzkästchen der Renaissance und des Barock

Schloss und Schlossgarten Weikersheim

ABSEITS DER HAUPTWEGE

LAUSCHIGE WINKEL

Rund um den Barockgarten warten noch weitere Gartenerlebnisse: etwa der Obstgarten, der romantische Rosengarten, der Stadtgarten mit alten Bäumen und im Sommer der Alchemie- und Hexengarten.

DER ROSENGARTEN

Der Rosengarten ist eine Facette im Reichtum des berühmten historischen Schlossgartens. Er liegt im äußeren Schlosshof und damit am Zugang zu Schloss Weikersheim. Die kleine Anlage mit Blühsträuchern und Rosen wurde 1863, als Weikersheim schon lange keine Hohenlohe-Residenz mehr war, nach den Plänen des Hofgärtners Matthäus Lebl an der Stelle eines abgebrochenen Wirtschaftsgebäudes zwischen Schloss und Marstall angelegt.

In den Sommermonaten wunderbar duftend.

DER ALCHEMIE- UND HEXENGARTEN

Graf Wolfgang II. von Hohenlohe ließ um das Jahr 1600 direkt an der Schlossmauer ein großes Alchemielaboratorium errichten und erforschte dort chemische Prozesse – aber auch das Goldmachen und den „Stein der Weisen“. Das Gebäude ist längst abgebrochen. Auf seiner Fläche befindet sich der Alchemie- und Hexengarten. Er präsentiert Pflanzen und Symbole, die mit Alchemie, Aberglauben und Zauberei verbunden sind.

Alchemie- und Hexengarten birgt so manches Geheimnis.

DER KÜCHENGARTEN

Zu jedem prächtigen Schlossgarten gehörte ein ebenso prächtiger Küchen- und Wirtschaftsgarten: Die vornehmen Küchen wollten versorgt werden! Hier wuchsen oft besondere Früchte, die es sonst nirgendwo im Land gab. Gräfin Magdalena von Hohenlohe baute in ihrem Küchengarten auch Nutz- und Heilpflanzen an. Noch heute wachsen im Küchengarten Gemüse- und Kräutersorten. Ausspannen und Sonne tanken kann man auf den Bänken entlang der Stadtmauer, mit herrlichem Blick ins Grün des angrenzenden Stadtgartens.

Mit Kohl und Kräutern bepflanzt.

DER KASTELLANGARTEN

Im vom Innenhof zugänglichen Kastellangarten werden das Jahr über verschiedene Pflanzen aussgestellt. Hier finden nicht nur Aurikeln und Fuchsien ein schattiges Plätzchen. Der Kastellan war übrigens der „Aufsichtsbeamte“ des Schlosses.

Ob Aurikel, Fuchsie oder Lilie, der Kastellangarten gibt das ganze Jahr über verschiedenen Pflanzen ein vorübergehendes Zuhause.

ALLEE AM BOSKETTGARTEN UND AM OBSTGARTEN

Die Alleen trennen den Lustgarten auf der einen Seite vom Boskettgarten und auf der anderen Seite vom Obstgarten. Im Sommer ist es hier angenehm kühl und im Herbst und Winter schützen die Kastanien vor Wind und Wetter. So geschützt kann man von den weißen Bänken das Treiben im Schlosspark beobachten.

Für eine Pause abseits der Hauptwege.

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