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Montag, 21. September 2015

Schloss und Schlossgarten Weikersheim | Feste & Märkte

NADELKUNST. MESSE VOM 2. BIS 4. OKTOBER

Erste Handarbeitsmesse in Schloss Weikersheim

Filigrane Spitzen und feine Stickereien: Kostbare Handarbeiten haben in Schloss Weikersheim mindestens seit der Barockzeit Tradition. Diese Tradition lebt vom 2. bis 4. Oktober neu auf. Drei Tage lang findet in Schloss und Schlossgarten zum ersten Mal die Textil- und Handarbeitsmesse „Nadelkunst“ statt.

TRADITIONSREICHE KUNST RUND UMS SCHLOSS
Seide und Samt, geknüpfte, gewobene und gestickte Kostbarkeiten: Schloss Weikersheim mit seiner außergewöhnlich reichen Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert ist der perfekte Schauplatz für die neue Textil- und Handarbeitsmesse „Nadelkunst – Vom Barock in die Gegenwart“. Das Angebot bei der dreitägigen Veranstaltung ist breit; so erfährt man in Workshops unter anderem, wie nach den Vorlagen der großen Meister selbst eine Kostümstudie entworfen werden kann oder wie aus Baumwollseil Körbe werden. Neben Ausstellungen, Vorträgen und Vorführungen gibt es auf der Messe alles, wozu Nadel und Faden benötigt werden: Patchworkarbeiten, Garne und Stoffe werden von Künstlern und Handwerkern ebenso angeboten wie kunstvolle Handarbeiten und Zubehör zum Nähen, Häkeln und Stricken. Für alle, die sich für Textiles interessieren, lohnt sich am ersten Oktoberwochenende, einen Ausflug ins Schloss Weikersheim zu planen.

RARITÄTEN AUS DEM 18. JAHRHUNDERT
Die dekorativen Stände präsentieren sich im Schlossgarten, in der Orangerie und im Schloss: in der Säulenhalle, der Sattelkammer und der Remise. Erlesene Ausstellungsstücke werden in der Stadtkirche, dem ehemaligen Kornbau, dem barocken Rathaus und im Schloss Weikersheim präsentiert. Hier haben feine Handarbeiten eine lange Tradition. Vor allem während der Barockzeit vertrieben sich die Damen der Hofgesellschaft mit kostbaren Handarbeiten die Zeit. Im Schloss, der einstigen Residenz der Grafen von Hohenlohe-Weikersheim, gibt es noch ungewöhnlich viele Zeugnisse aus dieser Zeit: An den Wänden hängen Tapisserien, kostbare Seidenteppiche aus dem 17. Jahrhundert. Absolute Raritäten sind die erhaltenen Prunkbetten aus dem 18. Jahrhundert, darunter das Bett der Fürstin von Hohenlohe-Weikersheim, das sich mit seinen seidenen Behängen und dem Himmel im Detail erhalten hat.

INTERNATIONALER TREFFPUNKT FÜR KÜNSTLER UND HANDWERKER
Der Graf ließ sich vor rund 300 Jahren aus Frankreich inspirieren: Auch für den Landesherrn im bäuerlichen Hohenlohe war das königliche Versailles das große Vorbild – etwa für seinen berühmten barocken Schlossgarten in Weikersheim. Internationales Flair soll auch die neue Messe „Nadelkunst“ nach Weikersheim bringen: Sie habe das Zeug, der Treffpunkt zu werden für Künstler, Handwerker und Anbieter, die sich mit allem rund um Nadel und Faden beschäftigen. Das sagt Monika Menth, die rührige Leiterin der Weikersheimer Schlossverwaltung. Die Textil- und Handarbeitsmesse ist ein Teil des Programms zum Themenjahr Barock: 2015 präsentieren die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden Württemberg diese Epoche in 16 Schlössern, Klöstern, Gärten und Festungen. Noch bis zum Ende der Saison gibt es ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Barockzeit im Mittelpunkt steht.

MESSE UND SCHLOSSBESUCH
Die Textil- und Handarbeitsmesse „Nadelkunst – Vom Barock in die Gegenwart“ mit ca. 35 Ständen findet von Freitag, 2. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober in Schloss und Schlossgarten Weikersheim statt. An allen drei Tagen der Handarbeitsmesse ist die Schlossführung im Preis eingeschlossen – und beim Rundgang in den historischen Räumen erfahren die Besucher mehr über die historischen Tapisserien, über Seidenstoffe, Wirkteppiche und Nadelmalerei, die hier im Original zu bewundern sind. Geöffnet ist die Messe „Nadelkunst“ täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr.

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