Weikersheim Palace and Garden
A Renaissance and Baroque delight

Tuesday, 18 August 2026

Weikersheim Palace | Exhibitions Jacqueline Maltzahn-Redling übernimmt Leitung des Referats Hohenlohe

Jacqueline Maltzahn-Redling leitet seit dem 3. August 2026 das Referat Hohenlohe der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Damit verantwortet die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin den Betrieb und die Weiterentwicklung von Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Residenzschloss Mergentheim, Kloster Schöntal, Schloss Ellwangen und Kloster Großcomburg. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Vermittlung des kulturellen Erbes, die Zusammenarbeit mit regionalen Partnerinnen und Partnern sowie neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen.

Erfahrung in Museen, Kulturmanagement und historischen Monumenten

Ihr Studium schloss Jacqueline Maltzahn-Redling mit Fokus auf der Kunst des Mittelalters, des Barock und der klassischen Moderne ab. Mit der Zusatzqualifikation im Kulturmanagement erweiterte sie ihre Kompetenzen für den Kulturbereich. Über viele Jahre leitete sie das Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums in Schloss Neuenbürg und war dort zugleich als Schlossverwalterin tätig. Als Kuratorin und Projektleiterin verantwortete sie kunst- und kulturhistorische Ausstellungen in historischen Monumenten. Dazu gehörte unter anderem die Große Landesausstellung „Karl Wilhelm“ 2015 im Schloss Karlsruhe anlässlich des 300-jährigen Stadtjubiläums. Hinzu kommen langjährige Erfahrungen in Marketing, Veranstaltungsmanagement, Projektmanagement und Betriebsmanagement. „Ich freue mich sehr, dass Jacqueline Maltzahn-Redling die Leitung des Referats Hohenlohe übernimmt“, sagt Patricia Alberth, Geschäftsführerin der Staatlichen Schlösser und Gärten. „Mit ihrer umfassenden Erfahrung im Kulturmanagement, ihrer großen fachlichen Expertise und ihrer Begeisterung für historische Monumente bringt sie beste Voraussetzungen mit, um die fünf Monumente gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich weiterzuentwickeln“, führt sie fort. Auch über ihre beruflichen Aufgaben hinaus engagiert sich Maltzahn-Redling seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe: Seit 2011 ist sie im Vorstand des Vereins Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg e. V. aktiv und war drei Jahre dessen Vorsitzende. „Mich begeistert, welche Geschichten Schlösser, Burgen und Kunstwerke erzählen“, sagt Maltzahn-Redling. „Wenn es gelingt, diese Begeisterung weiterzugeben, entstehen daraus immer wieder neue Ideen, unser kulturelles Erbe lebendig zu vermitteln.“

Seit 2025 bei den Staatlichen Schlössern und Gärten

Seit dem 1. November 2025 ist Jacqueline Maltzahn-Redling bei den Staatlichen Schlösser und Gärten tätig. Zunächst arbeitete sie im Kloster und Schloss Salem als stellvertretende Referatsleiterin im Referat Bodensee. Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Betreuung der Festungsruine Hohentwiel und des Neuen Schlosses Meersburg. Mit dem Wechsel nach Hohenlohe übernimmt sie nun die Verantwortung für fünf Monumente mit unterschiedlichen historischen Profilen und Aufgaben im Besuchsbetrieb. Ihre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Landkreisen, Kommunen, Regierungsbehörden, Museen, Fachgruppen, Stiftungen und weiteren Interessengruppen will sie dabei gezielt einbringen. Netzwerke aufzubauen und weiterzuentwickeln ist für sie ein zentraler Bestandteil der Arbeit: Gemeinsam ließen sich kulturelles Erbe, Vermittlung und regionale Verankerung nachhaltig stärken.

Fünf Monumente mit eigenem Charakter

Zum Referat Hohenlohe gehören Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Residenzschloss Mergentheim, Kloster Schöntal, Schloss Ellwangen und Kloster Großcomburg. Die Bandbreite reicht von Schlossanlagen und historischen Gärten bis zu ehemaligen Klöstern. Besonders eng verbindet Maltzahn-Redling ihre neue Aufgabe mit Weikersheim: „Mit dem Referat Hohenlohe wurde mir die Verantwortung von gleich fünf großartigen Monumenten übertragen. Jedes dieser Wahrzeichen erzählt die Geschichte vergangener Epochen. Und diese Geschichten, das ist unser Ziel, übersetzen wir in die Sprache unserer Zeit, also für die Welt von heute, mit Blick bereits auf die nächsten Generationen. Herausragend ist das Gesamtensemble Schloss Weikersheim mit seiner authentischen Ausstattung und historischen Gartenanlage von europäischem Rang.“ Die historischen Schlossräume und die Museumsbereiche schätzt sie als lebensnahe und wertvolle Zugänge zur Geschichte der früheren Bewohnerinnen und Bewohner. Auch das Residenzschloss Mergentheim, Kloster Schöntal und Kloster Großcomburg sind für sie Orte voller Überraschungen – bedeutsam durch die ablesbare Architekturgeschichte von der Romanik, Gotik bis zum Barock und Klassizismus, faszinierend durch ihre Lage und große Namen der Geschichte, die mit ihnen seit Jahrhunderten verbunden sind.

Neue Zugänge für Familien und Gruppen

Für Jaqueline Maltzahn-Redling gehört es zu den zentralen Aufgaben der Staatlichen Schlösser und Gärten, die Monumente zu erhalten und zugleich für möglichst unterschiedliche Menschen zugänglich und erlebbar zu machen. Vermittlungsangebote sollen zum Erkunden und Verweilen anregen, neue Blickwinkel eröffnen und Geschichte nachvollziehbar machen. Dabei will sie auch Angebote weiterentwickeln, die einen unkomplizierten Zugang zu den Monumenten ermöglichen und Erlebnisse schaffen, die über den Besuch hinaus nachwirken. Einen besonderen Schwerpunkt setzt die neue Referatsleiterin auf Familien und Gruppenreisen. Zugleich möchte sie bestehende Netzwerke in der Region stärken und neue Partnerschaften aufbauen. Schloss und Schlossgarten Weikersheim bilden dabei einen wichtigen Ausgangspunkt für die Arbeit im Referat Hohenlohe.

 

Kontakt

Schloss und Schlossgarten Weikersheim
Marktplatz 11
97990 Weikersheim
+49 7934 99295-0
info@schloss-weikersheim.de

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